Julian Merz

Eine sportliche Entwicklung nach Maß zeigte bisher Julian Merz (geb. 1990), Bensheims vielseitigster Leichtathlet nach Horst Knell und Harald Röhrig. 2007, im zweiten B-Jugendjahr, unterstrich er seine Vielseitigkeit mit dem hervorragenden fünften Platz mit 6622 Punkten im Zehnkampf bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften der männlichen Jugend B in Vaterstetten. Diese Punktzahl lässt ihn auf Rang 13 der Bestenliste des Deutschen Leichtathletik Verbandes (DLV) erscheinen. Weiter ist er platziert auf Rang sechs der DLV-Bestenliste mit seinem neuen Kreisrekord von 14,20 Sekunden in seiner Spezialdisziplin über 110-Meter-Hürden sowie im Kugelstoßen (35. mit 15,86 m) und über 100 Meter (41. mit 11,19 Sek.). Auf den Tag topfit präsentierte er sich in Ulm bei den deutschen B-Jugendmeisterschaften: Über seine Paradestrecke, die 110-Meter-Hürden, sprintete er nach 14,20 Sekunden im Zwischenlauf bei etwas schlechteren äußeren Bedingungen im Endlauf in 14,42 Sekunden auf den sechsten Platz. Süddeutscher B-Jugendmeister wurde er sowohl in der Halle über 60-Meter-Hürden in Sindelfingen als auch im Freien über 110-Meter-Hürden in Saarbrücken. Hessenmeister wurde er in der Halle im 60-Meter-Hürdenlauf mit 8,25 Sekunden und auch im Freien lag er über 110-Meter-Hürden vorn; hessischer Vizemeister wurde er noch mit 15,09 Meter im Kugelstoßen. Auf Rang vier platzierte er sich mit neuer persönlicher Bestleistung im Diskuswerfen mit 42,67 Meter. Neun Mal lassen ihn seine hervorragenden Leistungen in der hessischen Bestenliste platzieren: Auf Rang eins über 110-Meter-Hürden mit 14,20 Sekunden, Rang zwei im Zehnkampf mit 6622 Punkten und weiter über 100 Meter (4. mit 11,19 Sek.), im Hochsprung (6. mit 1,87 m), Stabhochsprung (18. mit 3,20 m), Weitsprung (8. mit 6,44 m), Kugelstoßen (5. mit 15,86 m), Diskuswurf (7. mit 42,67 m) und Speerwurf (19. mit 45,79 m). Als Schüler des Alten Kurfürstlichen Gymnasiums Bensheim (AKG) war Julian bisher mit seinen Leistungen Garant für den überragenden Erfolg der Leichtathletik-Schulmannschaft der Wettkampfklassen III und II der Jungen des AKG, die er dreimal als Kapitän zum Hessensieg und jeweils zur Bundesfinalteilnahme beim Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" in Berlin führte.